LinkTap ist in erster Linie auf Wasserhahnsteuerungs-Bewässerungscomputer spezialisiert, also solche Bewässerungscomputer, die direkt am Wasseranschluss angebracht werden. Wie ein Blick auf Amazon zeigt, gehören die LinkTap Computer mittlerweile zu den meistverkauften WiFi-Bewässerungscomputern dieser Kategorie. Weniger bekannt ist, dass LinkTap mit dem ValveLinker auch ein Modell anbietet, mit dem man externe Magnetventile schalten kann. In diesem Beitrag schaue ich mir an, wie dieses im Vergleich zum Mitbewerb abschneidet.

Ich habe hier im Blog bereits mehrere LinkTap Bewässerungscomputer getestet. Alle überzeugten mit ihrer hochwertigen und robusten Hardware und einer in den letzten Jahren immer weiter verbesserten Software, mit der LinkTap mittlerweile schon beinahe zum Leader Hydrawise aufgeschlossen hat. Die LinkTap Computer wie der LinkTap G2S (1 Ausgang) bzw. der LinkTap Q1 (4 Ausgänge) sind daher mittlerweile mein Toptipp, wenn man auf der Suche nach einem hochqualitativen WiFi-Bewässerungscomputer vom Typ Wasserhahnsteuerung ist. Also nach einem Computer, den man direkt auf den Wasserhahn schraubt und durch den das Wasser direkt hindurchläuft.

Der hier getestete ValveLinker ist ein Bewässerungscomputer der zweiten Art. Das sind solche Bewässerungscomputer, die das Magnetventil nicht direkt mit verbaut habe und somit nicht direkt mit Wasser in Kontakt kommen, sondern als reine Schaltzentrale für externe Magnetventile fungieren. Die externen Magnetventile werden in der Regel in einer Magnetventilbox oder in einer Wandaufhängung für Magnetventile untergebracht. Im professionellen Bereich, also in Parkanlagen, auf Golfplätzen, Fußballplätzen etc. wird ausschließlich dieser Typ Bewässerungscomputer verwendet.

Die Vorteile dieses Typs im Vergleich zu einem Wasserhahnsteuerungscomputer sind ein geringer Druckverlust und eine wesentlich größere Anzahl möglicher Zonen. Durch die Trennung von Ventilen und Steuerung kann man zudem ein defektes Ventil mühelos tauschen, ohne den gesamten Computer ersetzen zu müssen. Aufgrund dieser Vorteile ist dieser Typ auch unter privaten Anwendern weit verbreitet, vor allem wenn das Bewässerungssystem eine bestimmte Größe überschreitet.

Modellvarianten und Hardware

Der LinkTap ValveLinker wird in drei Modellvarianten angeboten: Zum Anschluss von einem Magnetventil, zwei Magnetventilen oder vier Magnetventilen. Man erkennt die unterschiedlichen Modellvarianten anhand der Anzahl der blauen Bedientasten am Gerät. Diese Tasten, mit denen man einen Bewässerungslauf mit einem Tastendruck manuell starten und beenden kann, sind sonst bei Bewässerungscomputern dieses Typs nicht üblich, die manuelle Schaltung erfolgt bei den Mitbewerbern in der Regel über ein Menü. Direkt per Tastendruck geht das aber natürlich noch eine Spur komfortabler.

Der hier getestete ValveLinker zur Schaltung von 4 Ventilen findet in exakt gleicher Ausführung auch beim LinkTap Q1 Anwendung. Dort jedoch nicht um externe Magnetventile zu schalten, sondern zur Schaltung des LinkTap Bedienteils mit 4 Ausgängen.

Der ValveLinker verfügt über zwei Anschlüsse: Links der Anschluss für die Magnetventile, rechts der Anschluss für Wasserflusssensoren. Je nachdem, welche Modelvariante man erworben hat, benötigt man zum Anschluss auch jeweils das richtige Magnetventilkabel und Wasserflusssensorkabel für den Anschluss von 1, 2 oder 4 Komponenten. Die Kabeln teilen sich dann jeweils in die benötigte Anzahl von Kabelsträngen auf.

Der Kabelstrang links zum Anschluss der Magnetventile endet jeweils in 2 Adern (rot und schwarz), der Wasserflusssensor Kabelstrang rechts endet in Steckanschlüssen.

Auf diesem Bild sind die 4 Wasserflusssensoren bereits an die Kabelenden angesteckt

Und hier ist ein Magnetventil beispielhaft an einem Strang angeschlossen.

Anders als es bei den Mitbewerbern üblich ist, hat man bei LinkTap die Möglichkeit, jede der 4 maximal möglichen Bewässerungszonen mit einem separaten Wasserflusssensor auszustatten. Beim Mitbewerb wird in der Regel ein gemeinsamer Wasserflusssensor in der Hauptleitung vor den Magnetventilen platziert. Beim LinkTap ValveLinker hingegen platziert man die Sensoren in der Pipeline nach den Magnetventilen.

So wird der Wasserflusssensor nach dem Magnetventil eingebaut

Die Wasserflusssensoren muss man separat zum Computer erwerben, sie werden aber vergleichsweise günstig um ca. 20 Euro pro Stück angeboten. Auch sind Kabelverlängerungen für das Kabel zu den Ventilen und das Kabel zu den Sensoren erhältlich, sollte man mit dem Standard 1,5 Meter Kabel nicht das Auslangen finden.

Am ValveLinker Bewässerungscomputer ist auch besonders, dass er anders als die vergleichbaren Produkte des Mitbewerbs standardmäßig mit Batterien läuft (2 Stück 9 V Blockbatterien). Als Folge davon sind mit dem ValveLinker 9 Volt Gleichstrom (DC) Magnetventile zu verwenden! Verwenden kann man handelsübliche 9 Volt DC Magnetventile, hier im Test kommen Hunter PGV 101 DC Magnetventile zum Einsatz.

Passendes Gleichstromventil, oft an der Bezeichnung „DC“ bzw. „Latching“ oder „Latch“ erkennbar.

Bei Bedarf kann man zusätzlich einen ValveLinker Gleichstromkonverter erwerben und den ValveLinker auf diese Weise mittels Gleichstrom-Netzadapters an die Steckdose anschließen. Oder diesen auch direkt mit Strom aus einem Solarmodul speisen lassen. Den Gleichstromkonverter installiert man, indem man das Batteriefach ab- und stattdessen den Konverter aufschraubt. Vor dem Aufschrauben sind noch die zwei Anschlüsse des Konverters mit den Batterieanschlüssen im Gerät zu verbinden. Hinweis: Auch wenn man den Computer statt an Batterien an das Stromnetz anschließt, ändert das nichts daran, dass weiterhin 9 Volt Gleichstrom Magnetventile zu verwenden sind.

ValveLinker mit abgeschraubtem Batteriefach. Links daneben der optional erwerbbare Gleichstromkonverter, den man stattdessen verwenden kann.

Auch die Möglichkeit den ValveLinker mittels eigenem Ein-/Ausschalter ein bzw. auszuschalten, ist eine Besonderheit von LinkTap. Das kann z.B. während der Wintermonate praktisch sein.

Separater Ein-/Ausschalter

Wie alle LinkTap Computer benötigt auch der ValveLinker zum Funktionieren einen zusätzlichen Gateway. Die Funkverbindung zwischen Gateway erfolgt nicht wie bei den meisten Bewässerungscomputern über WiFi sondern über das zuverlässigere und höhere Entfernungen ermöglichende Zigbee-Protokoll.

Installation

Die Erstinstallation ist wie bei allen LinkTap Computern auch beim ValveLinker sehr einfach:

  • LinkTap App downloaden
  • Gateway mit Strom verbinden und in App installieren
  • ValveLinker Computer mit 2 Stück 9V Blockbatterien versehen und in App installieren

Ich beschreibe die Installation im Detail im Beitrag zum LinkTap Q1.

Software

Beim ValveLinker kommt die gleiche Software zum Einsatz, die bei allen LinkTap Bewässerungscomputern verwendet wird und von mir schon mehrmals getestet wurde. Diese ermöglicht eine gut funktionierende Steuerung aufgrund von Online-Wetterdaten und überzeugt zudem durch ihre umfangreiche Funktionalität in Bezug auf den Wasserflusssensor. Die LinkTap Software wird weiterhin laufend verbessert und ist laut meinem umfangreichen Mitbewerbervergleich dem Branchenleader Hydrawise mittlerweile schon knapp auf den Fersen.

Eckpunkte zur Software:

LinkTap 4-Zonen WLAN Bewässerungssteuerung & Gateway, Echtzeit-Fehleralarm
Bewässerungscomputer
Software-System
LinkTap
App läuft auf
Apple iOS Geräte, Google Android Geräte
Zugriff über Webbrowser möglich?
Setup-Assistent für Ersteinrichtung?
Art der Programmierung
Auf Zonenbasis
Startzeiten
100
Bewässerungsdauer
3 Sekunden bis 24 Stunden
Bewässerungstypen
Intervallmodus, 7-Tage-Modus, Ungerade-Gerade-Modus, Monatsmodus oder Kalendermodus
Definition von Bewässerungsvorlagen?
Lokaler Zugriff ohne Internetanbindung?
Nein, es wird jedoch eine Home Assistant Integration unterstützt, über die ein lokaler Zugriff ohne Webverbindung möglich ist.
Weiteren Usern Zugriff erteilen?
Vergabe unterschiedlicher Benutzerberechtigungen?
Zusatzfunktionen für Kontraktor?
Ja, Professionisten haben die Möglichkeit einen Account im Auftrag des Kunden anzulegen und für diesen vor der Übergabe einzurichten und zu testen.
Warn-Benachrichtungen?
Bewässerungs-Kalender?
Berichte zu Bewässerungen, Wasserverbrauch, Wetter, ... ?
Anbindung eines Durchflussmessers?
Ja, können optional dazu erworben werden.
LinkTap 4-Zonen WLAN Bewässerungssteuerung & Gateway, Echtzeit-Fehleralarm
Bewässerungscomputer
Software-System
LinkTap
App läuft auf
Apple iOS Geräte, Google Android Geräte
Zugriff über Webbrowser möglich?
Setup-Assistent für Ersteinrichtung?
Art der Programmierung
Auf Zonenbasis
Startzeiten
100
Bewässerungsdauer
3 Sekunden bis 24 Stunden
Bewässerungstypen
Intervallmodus, 7-Tage-Modus, Ungerade-Gerade-Modus, Monatsmodus oder Kalendermodus
Definition von Bewässerungsvorlagen?
Lokaler Zugriff ohne Internetanbindung?
Nein, es wird jedoch eine Home Assistant Integration unterstützt, über die ein lokaler Zugriff ohne Webverbindung möglich ist.
Weiteren Usern Zugriff erteilen?
Vergabe unterschiedlicher Benutzerberechtigungen?
Zusatzfunktionen für Kontraktor?
Ja, Professionisten haben die Möglichkeit einen Account im Auftrag des Kunden anzulegen und für diesen vor der Übergabe einzurichten und zu testen.
Warn-Benachrichtungen?
Bewässerungs-Kalender?
Berichte zu Bewässerungen, Wasserverbrauch, Wetter, ... ?
Anbindung eines Durchflussmessers?
Ja, können optional dazu erworben werden.

Letzte Aktualisierung am 16.09.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Fortsetzung

LinkTap 4-Zonen WLAN Bewässerungssteuerung & Gateway, Echtzeit-Fehleralarm
Bewässerungscomputer
Beregnungsauslöser definieren?
Es können Regeln punkto Regenmenge und Temperatur definiert werden, die Bewässerungsläufe aussetzen bzw. die Dauer der Bewässerung anpassen
Verwendung lokaler Wetterdaten?
Wetterstation auswählbar?
Aktualisierung der Wetterdaten
Vor Start eines Bewässerungslaufes, Speicherung für 6 Stunden
Einbindung eigener Wetterstation möglich?
Aktuell nein (soll aber in Zukunft möglich sein)
Saisonale Anpassung je Monat definierbar?
Nein - Es ist aber je Ausgang eine Anpassung möglich
Bewässerung x Tage aussetzen?
Zyklus- und Sickerphasen?
Rasen-Anwachsprogramm?
Bewässerungslauf manuell starten?
Sensor selbst definieren?
Masterventil nutzbar?
Ventilverzögerungen definierbar?
Sprachsteuerung mit
Amazon Alexa, Google Assistant über IFTTT möglich
Laufende Kosten?
Keine
LinkTap 4-Zonen WLAN Bewässerungssteuerung & Gateway, Echtzeit-Fehleralarm
Bewässerungscomputer
Beregnungsauslöser definieren?
Es können Regeln punkto Regenmenge und Temperatur definiert werden, die Bewässerungsläufe aussetzen bzw. die Dauer der Bewässerung anpassen
Verwendung lokaler Wetterdaten?
Wetterstation auswählbar?
Aktualisierung der Wetterdaten
Vor Start eines Bewässerungslaufes, Speicherung für 6 Stunden
Einbindung eigener Wetterstation möglich?
Aktuell nein (soll aber in Zukunft möglich sein)
Saisonale Anpassung je Monat definierbar?
Nein - Es ist aber je Ausgang eine Anpassung möglich
Bewässerung x Tage aussetzen?
Zyklus- und Sickerphasen?
Rasen-Anwachsprogramm?
Bewässerungslauf manuell starten?
Sensor selbst definieren?
Masterventil nutzbar?
Ventilverzögerungen definierbar?
Sprachsteuerung mit
Amazon Alexa, Google Assistant über IFTTT möglich
Laufende Kosten?
Keine

Letzte Aktualisierung am 16.09.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Weiterführender Blogbeitrag: Ausführliche Beschreibung der LinkTap Software

Persönlicher Eindruck und Empfehlung

Die Verarbeitungsqualität der Hardware ist wie bei LinkTap gewohnt auch beim ValveLinker tadellos. Der Bewässerungscomputer funktioniert auf Anhieb problemlos, die Magnetventile werden ordnungsgemäß geschalten. Wie zuverlässig und langlebig die Magnetventile sind, hängt natürlich von der Auswahl der Magnetventile selbst ab, mit Markenprodukten wie den hier verwendeten Hunter PGV 101 DC sollte man diesbezüglich aber keine Probleme haben.

Die Software ist mittlerweile die zweite große Stärke von LinkTap. Man kann damit eine gut funktionierende Wettersteuerung umsetzen und LinkTap bietet punkto Überwachung und Absicherung der Bewässerung so viele Möglichkeiten wie kein anderer Anbieter. So kann man sich immer sicher sein, dass die Bewässerung wie geplant funktioniert und sollte einmal ein Leck auftreten, wird man unmittelbar darüber informiert und kann schnell eingreifen.

Mitbewerbersvergleich

Wie schneidet LinkTap nun im Vergleich mit anderen Anbietern dieser Bewässerungscomputerkategorie ab? Gerade in diesem Bereich rittern ja viele Anbieter um die Gunst der Anwender, darunter große Anbieter aus dem Profi-Bereich wie Hunter oder Rain Bird.

Punkten kann LinkTap ohne Frage mit seiner Software, die aus meiner Sicht aktuell bereits die zweitbeste am Markt angebotene webbasierte Software nach jener von Hunter Hydrawise ist. Mit Tendenz nach oben, da LinkTap derzeit jener Anbieter am Markt ist, der am meisten Aufwand in die Verbesserung der Software steckt, so dass in Monatsabständen neue Features dazu kommen.

Auch die Qualität der Hardware ist wie oben geschrieben tadellos, wobei diese bei einem Bewässerungscomputer dieser Kategorie deutlich weniger wichtig ist, als bei Bewässerungscomputern der Kategorie Wasserhahnsteuerungscomputer, die direkt mit Wasser in Kontakt kommen. Mir gefällt hier auch das Prinzip, dass man die einzelnen Zonen per Knopfdruck manuell aktivieren kann. Das ist in der täglichen Handhabung besonders praktisch und wird so bei keinem anderen Mitbewerber angeboten.

Preislich kommt man bei einem ValveLinker zur Schaltung von 4 Magnetventilen samt Durchflusssensoren mit ca. 260 Euro im oberen Preisbereich zu liegen. Wobei man hier mit einkalkulieren muss, dass die Mitbewerberprodukte ohne Wasserflusssensoren angeboten werden und eine Ergänzung bei diesen in der Regel recht kostspielig ist. Ein Profi Wasserflusssensor von Hunter kostet z.B. in Richtung 200 bis 300 Euro. Ist einem also der Wasserflusssensor wichtig und reicht einem ein Sensor unterhalb der Hunter Profiqualität, dann ist der ValveLinker eine überlegenswerte Alternative.

Vorausgesetzt man kommt mit maximal 4 Zonen aus. Und das ist mein Hauptkritikpunkt am ValveLinker: Selbst in kleineren Gärten kommen schnell einmal 6 und mehr Zonen zusammen, insbesondere wenn man die Zonen – wie es durchaus sinnvoll ist – nach Lage (sonnig, schattig), Anwendungszweck (Rasen, Mikrobewässerung) und Planzenart (Hecke, Topfplanzen, Beetpflanzen) unterteilt. Gerade aufgrund dieser Möglichkeit zahlreiche Zonen zu betreiben, greift man üblicherweise in der Praxis auf einen Bewässerungscomputer mit externen Magnetventilen zurück. Daher kommt der ValveLinker hier von Vornherein für einen großen Teil der möglichen Kunden nicht in Frage.

Auch finde ich es nachteilig, dass der Computer 9 Volt Gleichstrom (DC) Magnetventile erfordert. Von diesen Magnetventilen gibt es viel weniger Anbieter und sie sind deutlich teurer als die sonst üblichen 24 Volt Wechselstrom (AC) Magnetventile. Beim Hunter PGV 101 z.B. kostet das 9 Volt DC Ventil mit ca. 50 Euro z.B. in etwa das 2 1/2 fache des 24 Volt AC Ventils. Damit verliert der ValveLinker im Vergleich zum Mitbewerb preislich an Attraktivität. Außer natürlich, man benötigt unbedingt einen Bewässerungscomputer mit 9 Volt Anschluss, weil man am Bewässerungsort nirgendwo einen Stromanschluss für den Computer verfügbar hat, aber das ist nach meiner Erfahrung eher die seltene Ausnahme als die Regel.

Daher bleibt der LinkTap ValveLinker am Markt der Bewässerungscomputer zur Steuerung externer Magnetventile aus meiner Sicht ein Nischenprodukt, das sich nur bei ganz bestimmten Anwendungsszenarien lohnt. Zum Beispiel, wenn man nur wenige Bewässerungszonen zu versorgen hat, aber trotzdem einen Bewässerungscomputer mit externen Magnetventilen nutzen möchte.

Die Mitbewerbercomputer starten in der Regel erst bei 6 Zonen, besteht das Bewässerungssystem z.B. nur aus einer oder zwei Zonen, dann bietet sich der ValveLinker an und ist dann auch preislich attraktiv. Bei 4 Zonen ist es preislich schon an der Grenze, so dass der ValveLinker hier eigentlich nur mehr Sinn macht, wenn man unbedingt die LinkTap Software nutzen möchte. Oder wenn die Verwendung von separaten Wasserflusssensoren an jeder der 4 Zonen im Vordergrund steht. Ab 5 und mehr Zonen müsste man dann schon mehrere ValveLinker nutzen, was kostenmäßig aus meiner Sicht keinerlei Sinn mehr macht.

Für diesen bisher von LinkTap nicht abgedeckten breiten Markt fehlt aus meiner Sicht ein ganz traditioneller LinkTap Bewässerungscomputer zur Schaltung externer Magnetventile. Damit meine ich einen Computer mit einer fix eingebauten Anzahl von sagen wir einmal 8 Zonenanschlüsse, die für die meisten Anwendungsfälle im Privatbereich gut ausreicht würde. Und mit normalem Stromanschluss und damit Eignung für 24 Volt AC Magnetventile und der bewährten LinkTap Software.

Den bestehenden Vorteil im Vergleich zum Mitbewerb, dass man die Zonen auch durch Drücken eines Buttons manuell schalten kann, sollte man dabei auf jeden Fall beibehalten. Vom Prinzip dass je Zone ein separater Wasserflusssensor notwendig ist, würde ich aber auch empfehlen abzugehen. Ich sehe hier insbesondere bei einer größeren Anzahl an Zonen im Vergleich zu einem gemeinsamen Sensor, der vor alle Zonen gesetzt wird, keinen wesentlichen Vorteil, da die Software ja intern zwischen den Wasserverbräuchen in den einzelnen Zonen unterscheiden kann. Je Zone ein Sensor wird mit höherer Anzahl an Zonen einfach unnötig aufwändig und kostspielig.